Die Leere
des Blattes mit Worten zu füllen, fühlt sich fremd an.
Zu lange
schon habe ich mich nicht mehr mit ihnen befasst. Mit den Worten, den
Verursachern des Wirrwarrs in meinem Hirn. Habe den Drang nach Geschriebenem
unterdrückt und dadurch das Chaos noch perfektioniert. Perfektion. Was ist
Perfektion.
Die Perfektion
eines Lebens,
wie ein Baum
im Grünen, dem es an nichts fehlt.
Gestützt von
Liebenden und Geliebten.
Die
Freiheit, sich auch mal keine Sorgen machen zu müssen.
Schätzen und
geschätzt werden, vergeben und vergessen können.
Die
Perfektion eines Einzelnen. Im Schein des trügerisch perfekten Lebens.
Die Angst zu
versagen, unterzugehen.
Enttäuschung
über sich selbst. Pläne werden geschmiedet, verworfen, verflucht.
Das Herz
vernebelt Sinne und Gedanken, der ewige Kampf zwischen Vernunft und Sucht.
Die
Perfektion es stets doch irgendwie zu bewältigen, dieses furchteinflößende
Leben.
Stehen zu
bleiben, auch wenn mir nach Fallen zumute ist.
Eine Träne
rollt meine Wange herunter und tropft in meinen zuckerigen Tee. Mit den Worten
kommt der Morgen und Perfektion liegt in der Luft.